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US-Vorwahlkampf 2016



  
  Â© Zscout370 / WIKIPEDIA
Am 8. November 2016 findet die 58. Wahl des Präsidenten oder der Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika statt.

Der amtierende Präsident Barack Obama kann nach zwei Amtszeiten nicht erneut kandidieren.

Zwischen dem 1. Februar und dem 14. Juni 2016 finden die Vorwahlen in den Bundesstaaten statt.

Aus dem Vorwahlkampf der Republikaner geht Donald Trump als Sieger hervor.

Präsidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei wird Hilary Clinton.


  


 Kandidaten der Demokraten für den Vorwahlkampf


Hillary Clinton by Gage Skidmore / WIKIPEDIA
  

Hillary Clinton gilt als aussichtreichste Kandidatin.


Sie wurde am 26. Oktober 1947 in Chicago, Illinois geboren und war Rechtsanwältin und Juraprofessorin.

An der Seite ihres Mannes Bill Clinton, dem 42. US-Präsidenten, war sie First Lady. Von 2001 bis 2009 war sie Senatorin für New York. Bereits 2008 wollte sie Präsidentin werden, unterlag aber im Vorwahlkampf Barack Obama. Von 2009 bis 2013 war sie in seinem Kabinett Außenministerin der Vereinigten Staaten von Amerika.

Durch die Vorwahlen hatte Hillary Clinton Anfang Juni soviele Deligierte hinter sich, dass ihre Zahl zusammen mit den Superdeligierten, die sich bereits für sie ausgesprochen haben, für die Kandidatur zur Präsidentschaftswahl reicht.
Auf dem Wahlparteitag der Demokraten vom 25. bis 28. Juli in Philadelphia wird Hilary Clinton zur Präsidentschaftskandidatin gewählt.



Berni Sanders / WIKIPEDIA
  

Bernie Sanders ist Senator aus Vermont und DIE Überraschung im Vorwahlkampf.

Er hat einen Abschluss in Politikwissenschaften gemacht, arbeitete in zahlreichen Jobs, unter anderem als Zimmermann und Dokumentarfilmer. In den 1960er Jahren gehörte er der Antikriegs- und der Back-to-the-Land-Bewegung an, kaufte ein Grundstück in Vermont und lebte dort ohne Wasser- und Stromanschluss.

1981 wurde er Bürgermeister von Burlington, von 1991 bis 2007 parteiloses Mitglied des Repräsentantenhauses für Vermont. Seit 2007 ist er Mitglied des US-Senats. Erst am 5. November 2015 trat Sanders in die Demokratische Partei ein. Zuvor war er parteiloses Mitglied der Fraktion. Sanders bezeichnet sich selbst als "demokratischen Sozialisten" , seinen Wahlkampf finanziert er größtenteils durch Privatspenden aus dem Mittelstand.

Er steht einer Wahlkampffinanzierung durch Wirtschaft oder Großspenden von Privatpersonen ablehnend gegenüber. Auch aufgrund seiner eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten werden ihm letztlich keine Chancen auf das Präsidentenamt eingeräumt.

Ende Juni bestätigt Bernie Sanders, dass er bei der Wahl für das Präsidentenamt Hillary Clinton wählen werde, um Donald Trump zu verhindern. Indirekt räumt er damit seine Niederlage gegen Clinton ein.



Martin O'Malley by Gage Skidmore / WIKIPEDIA
  

Martin O'Malley zog seine Bewerbung als Präsedentschaftskandidat am 1. Februar 2016 zurück.

Er wurde am 18. Januar 1963 geboren und ist Rechtsanwalt. Von 2007 bis 2015 war er Gouverneur von Maryland. Zuvor von 1999 bis 2007 Bürgermeister von Baltimore.

Vieles spricht dafür, dass er im Falle einer Präsidentschaftskandidatur Hillary Clintons ihr Vizepräsidentschaftskandidat werden wird.





 Kandidaten der Republikaner für den Vorwahlkampf


Donald Trump by Michael Vadon / WIKIPEDIA
   Donald Trump ist der schillernste Kandidat.

Er wurde am 14. Juni 1946 in New York City geboren. Bereits seit den 1970er Jahren wurde der Milliardär und Immobilien- und Unterhaltungsmogul durch sein extrovertiertes und häufig cholerisches Auftreten über die Grenzen der USA bekannt. Mit seiner damaligen Frau Ivana Trump, einem tschechischen Model, war er ständiger Teil der Klatschpresse. Er war in unzählige Skandale und Medienaffären verwickelt.

Als er im Sommer 2015 seine Kandidatur für den Vorwahlkampf zur Präsidentschaftswahl bekannt gab, galt er als chancenlos. In vielen US-Medien machte man sich lustig über ihn und zeigte seine kuriosen Auftritte und verbreitete seine kruden Theorien und Pläne um das Publikum zu unterhalten. Seine Umfragewerte stiegen jedoch kontinuierlich und nach einem Monat Vorwahlen hatte Trump bereits mehr Wahlen gewonnen als seine Herausforderer zusammen. Für das Establishment der Republikanischen Partei ist ein Präsidentschaftskandidat Trump allerdings so undenkbar, dass es Stimmen aus der Partei gibt, die empfehlen, man solle in einem solchen Fall lieber die Demokratin Clinton wählen. Trump reagiert auf solche Nichtunterstützung regelmäßig mit der angedeuteten Drohung, er könne auch als Unabhängiger in die Präsidentschaftswahl starten.
Trumps Positionen zu Themen weichen häufig deutlich von denen der Republikanischen Partei ab, können sich aber auch in kurzer Zeit ändern.

Am 19. Juli 2016 wurde Trump auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner zum Präsidentschaftskandidaten der Partei gewählt.




John Kasich by Michael Vadon / WIKIPEDIA


   John Kasich wurde am 13. Mai 1952 in Pennsylvania geboren und hat Politikwissenschaften studiert.

Seit 2011 ist er Gouverneur des Bundesstaates Ohio.

Im Vorwahlkampf für die Präsidentschaftswahl 2016 unterstützte ihn die New York Times, die in ihm den einzigen kompromissfähigen Kandidaten der Republikaner sah.

Er gab seine Kandidatur am 4. Mai 2016, einen Tag nach Ted Cruz, auf.




Ted Cruz / WIKIPEDIA


  

Ted Cruz zog seine Kandidatur am 3. Mai 2016 zurück.

Er wurde 1970 in Kanada als Sohn einer US-Amerikanerin und eines Kubaners geboren und wuchs in Texas auf.

Später studierte er Jura und war von 2003 bis 2008 Generalstaatsanwalt in Texas.

Seit 2013 ist er Mitglied des US-Senats. Cruz steht der Tea-Party-Bewegung nahe.




Marco Rubio by Gage Skidmore / WIKIPEDIA


   Marco Rubio wurde am 28. Mai 1971 in Miami geboren und ist seit 2011 Senator für Florida. Er ist Sohn kubanischer Einwanderer und studierte Politik- und Rechtswissenschaften.

Er gehört dem konservativen Flügel seiner Partei an und wird wie Ted Cruz von der Tea-Party-Bewegung unterstützt.

Am 16. März 2016 zog er seine Bewerbung als Präsedentschaftskandidat zurück.








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